Aktuelles & Presse
Archiv 2004
Manche von Null auf Hundert, andere von Hundert auf Null

Am Wochenende trafen sich in Bernburg die Seesportler, um ihre Deutschen Meister zu ermitteln

 

Am 26. und 27. Juni 2004 fanden in Bernburg die Deutschen Meisterschaften im Seesportmehrkampf statt, zu denen 311 Starter aus 18 Vereinen anreisten.

 

Mit viel Ehrgeiz reisten auch 40 Leipziger Seesportler (plus Kind und Kegel) ins Anhaltinische, um sich mit den anderen Seesportlern im Mehrkampf zu messen.

 

Aufgrund der guten Organisation des Bernburger Marineclub e.V. konnten alle Disziplinen parallel und ohne größeren Zeitverzug stattfinden. Ein Shuttlebus fuhr im 20-Minuten-Takt die Wettkämpfer ins Erlebnisbad „Saaleperle", wo diese allerdings im nur 21° „warmen" Freibadbecken die Disziplin Schwimmen (100 m Freistil) absolvieren mußten. Die anderen Disziplinen fanden auf oder in der Nähe der Töpferwiese statt.

 

Am Samstag abend fand dann die erste Teilsiegerehrung in den Einzeldisziplinen statt. Schon hier konnten die Leipziger Seesportler den ein oder anderen Platz belegen:

 

Geländelaufen

2. Platz AK Mädchen (bis 12 Jahre) Josephine Silber

 

Schwimmen

1. Platz AK Mädchen (bis 12 Jahre) Josephine Silber

1. Platz AK Junioren (16-21 Jahre) Christian Taubert

3. Platz AK Frauen ll (36-45 Jahre) Andrea Schürer

 

Wurfleine werfen

1. Platz AK Männer l (22-35 Jahre) Thomas Becker

3. Platz AK Männer l (22-35 Jahre) André Schulze

 

Knoten

1. Platz AK Männer l (22-35 Jahre) Uwe Grimm

1. Platz AK Frauen l (22-35 Jahre) Susan Friedrich

2. Platz AK Frauen ll (36-45 Jahre) Monika Helbig

3. Platz AK Frauen ll (36-45 Jahre) Anett Kaufmann

 

Nach einer anschließenden Party mit Liveband ging es für die einen zeitig, für andere später ins Bett.

 

Am Sonntag fand dann noch das 1000-m-Kutterrees auf der Saale statt. Um 8.45 Uhr war der erste Start der Juniorenmannschaften. Trotz vieler „kleinen" und neuen Leipziger Junioren brachte Kutterführer Siegfried Schubert seine Mannschaft mit einer sehr guten Zeit von 6:02 min ins Ziel. Diese Zeit reichte für einen 2. Platz im Kutterrudern und für den 2. Platz in der Gesamtwertung aus. Unsere Junioren sind somit Deutscher Vizemeister.

 

Bei den Leipziger Frauen lief nicht alles so glatt wie sie es sich wünschten. Ein durch äußere Umstände vermasselter Start brachte Kutterführerin Monika Helbig und ihre Mädels aus der Ruhe und kostete ihnen mit einer Zeit von 6:30 min somit einen vorderen Platz im Rudern sowie auch in der Gesamtwertung. So konnte nur der 4. Platz des Vorjahres verteidigt werden.

 

Die Leipziger Männermannschaft mit Kutterführer André Schulze entschied sich, nur zu acht ins Boot zu steigen und konnte die 1000 m in einer respektablen Zeit von 5:44 min zurücklegen, was zu einem 8. Platz in der Gesamtwertung führte.

 

Gegen 13:15 Uhr wurde es noch einmal spannend; der zweite Teil der Siegerehrung stand bevor. Zunächst ging es um die Plazierungen im Dinghirudern (250m) der Altersklassen Mädchen und Jungen bis 12 Jahre. Auch hier waren die Leipziger erfolgreich: den ersten Platz belegte die Mannschaft Jungen (Mix) Leipzig mit Julia Büttner, Josephine Silber und Lukas Schöne, die damit in der Gesamtwertung den 1. Platz erreichten und sich nun Deutsche Meister im Seesportmehrkampf nennen dürfen.

 

Auch in der Gesamteinzelwertung waren die Leipziger erfolgreich:

 

2. Platz AK Jugend weiblich (13-15 Jahre) Stephanie Kaufmann

3. Platz AK Frauen l (22-35 Jahre) Susan Friedrich

3. Platz AK Männer l (22-35 Jahre) Uwe Grimm

3. Platz AK Frauen ll (36-45 Jahre) Anett Kaufmann

 

Allen Plazierten: Herzlichen Glückwunsch, selbstverständlich auch den Plazierten aus allen anderen Vereinen.

 

Wir bedanken uns beim Bernburger Marineclub e.V. für die sehr gute Organisierung der Deutschen Meisterschaften 2004.

 

Susan Dickel

 




Kieler Woche 2004

Auch in diesem Jahr haben wir wieder an der Kutterregatta zur Kieler Woche teilgenommen. Diesmal sind wir mit dem "Lips 2" angereist, unsere "Hexe" hat Osmoseschäden und ist deshalb nicht einsatzbereit. Auch waren wir mit ihren Segeleigenschaften nicht zufrieden und wollten mal einen anderen Kutter probieren. Leider konnten wir uns gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verbessern, wir wurden von 25 Kuttern in der Klasse ZK 10 nur 21. Dies liegt sicher an einem sehr rauen Unterwasserschiff, an ausgeleierten Segeln, an einem falschen Fockschoothaltepunkt, aber sicher auch daran, dass viele anderen Mannschaften einfach besser waren. Wenn man wie wir, das Kuttersegeln nur als nette Nebensächlichkeit ansieht und auf vielen Hochzeiten tanzt, ist eben nicht viel mehr drin. Glücklicherweise konnte dies uns unsere beständig gute Laune nicht vermiesen, so daß wir doch von einer für die Teilnehmer angenehmen Veranstaltung sprechen können. Prima war auch, daß wir mit den "Grimmaern" gewissermaßen "Wand an Wand" auf dem Kassernengelände gezeltet haben. Wir hatten viel Spaß miteinander. Da sich von unseren Verein nur 7 Interessenten gemeldet haben, sind zur Unterstützung noch vier "Torgauer" mitgefahren, um die Atmosphäre mal zu schnuppern. Auch ihnen hat es sehr gut gefallen und sie spielen mit dem Gedanken, selbst mal mit einem Kutter dort anzureisen. Wie nach jeden Wettkampf, haben wir uns für das nächste Jahr etwas mehr vorgenommen und hoffen, es umsetzen zu können. Den Veranstaltern ist noch Dank für die wie immer gute Organisation und herzliche Aufnahme auszusprechen.

Matthias Helbig




23.06.2004: 3. Platz beim Weltcup im Seesportmehrkampf 2004 in Uljanowsk/Russland

In diesem Jahr fanden vom 29.05.2004 bis 03.06.2004 der Weltcup und die offenen russischen Meisterschaften der Frauen im Seesportmehrkampf in Uljanowsk (Russland) statt. Hier waren insgesamt 7 Mannschaften aus verschiedenen Städten/Ländern am Start. Darunter auch die 8-köpfige deutsche Nationalmannschaft der Frauen, zu denen neben den Sportlerinnen aus Erfurt, Forst, Knappenrode und Potsdam auch die Leipziger Heike und Susan Friedrich vom Leipziger Seesportclub gehörten.

Die deutsche Mannschaft wollte in den Disziplinen Schwimmen, Luftpistoleschießen, Segeln und Rudern im Sluppki sowie Geländelauf ihre im Training erworbenen Leistungen unter Beweis stellen und den in 2002 errungenen Weltcup-Titel verteidigen. Bei dem diesjährigen Seesportweltcup dominierte jedoch Russland das Terrain der Frauen. In dieser Klasse erkämpfte sich die deutsche Nationalmannschaft den 3. Platz nach den Mannschaften Russland I und Russland II.

In der ersten Disziplin, dem Schwimmen (200 m), erreichte die beste deutsche Starterin Kerstin Stolze (Erfurt) eine Zeit von 2:41 min. Susan Friedrich (Leipzig) bleib mit ihrer in diesem Wettkampf aufgestellten Bestzeit nur knapp dahinter. Beim Schwimmen konnte die deutsche Mannschaft nicht ganz mit den favorisierten Mannschaften mithalten und erreichten dort einen guten 5. Platz.

Beim Luftpistoleschießen (10 Schuss) konnten die beiden Leipziger ihre beim Schützenverein „Knauthainer Löwen“ erworbenen Leistungen zeigen. Hier erreichte Heike Friedrich mit 88 Ringen den 5. Platz und war damit beste Deutsche.

An den beiden folgenden Wettkampftagen konnte die deutsche Mannschaft im Rudern und Segeln ihren guten Teamgeist unter Beweis stellen. Diese beiden Disziplinen wurden in einem Mannschaftsboot für 7 Sportler - Sluppki - ausgetragen. Im Rudern konnte die deutsche Nationalmannschaft einen sehr guten 3. Platz mit nur geringem Rückstand auf die beiden führenden Mannschaften erreichen. Beim Segeln musste sich die Mannschaft erst an das Boot gewöhnen und konnte dann im dritten und letzten Lauf den ersten Platz heraussegeln.

Beim abschließenden 800-m-Lauf konnten trotz schlechter Witterungsbedingungen alle ihre Leistungen aus dem Training deutlich verbessern. Beste Deutsche war Antje Paulisch aus Potsdam mit einer Zeit von 2:41 min.

Wir möchten uns auf diesem Wege bei dem Bundestrainer Michael Stolze, Sandra Grabow und den Vereinstrainern bedanken, die uns auf den Wettkampf vorbereitet und zum Gelingen der Wettkampfreise beigetragen haben.

Der nächste sportliche Höhepunkt ist die Deutsche Meisterschaft im Seesportmehrkampf, die am 26. und 27.06.2004 in Bernburg stattfindet.

Heike und Susan Friedrich

 

 



09.06.2004: offener Brief zu den Sächsischen Meisterschaften Jolle und XY Pokal

Lieber Sportfreund Carsten Teuber,

wir möchten uns mit unseren Problemen, Fragen und Änderungsvorschlägen zu obigen Wettkämpfen an Dich wenden und zugleich die Problemstellungen öffentlich machen um eine breitere Diskussion anzuregen.

Vom 15. – 16.05.2004 fanden auf unserem Vereinsgelände und angrenzenden Flächen die Sächsischen Meisterschaften Jolle in Verbindung mit dem XY Pokal statt. Dazu war der LSSV Veranstalter und der LSC e.V. der Ausrichter selbiger Wettkämpfe. Unsere Ausschreibung, die dem LSSV seit Anfang diesen Jahres vorliegt besagt zum Punkt Wertung – laut “Sportordnung für den Seesport” des DSSV. Dies ist von Euch so akzeptiert bzw. nicht widersprochen worden. Die Sportordnung des DSSV besagt, dass die Wertung bei XY Wettkämpfen in den Altersklassen 5/6 und 7/8 durchzuführen ist. (vergl. Teil D Seite 21 §11.1)

Dies haben wir als gegeben hingenommen und so auch unsere Auswertung vorbereitet. Bestärkt wurden wir in unserer Meinung als zum Wettkampf Sportfreund Schlemmbach mit seinem Auswertungsprogramm und mit der Bitte dies zu verwenden, Kontakt mit mir aufnahm. An dieser Stelle einen recht herzlichen Dank an Sportfreund Schlemmbach. Sein Auswertungsprogramm macht es den Ausrichtern solcher Wettkämpfe sehr einfach, schnell und zuverlässig die Daten in ordentlicher Form aufzubereiten.

Unter den beschriebenen Bedingungen wurde der Wettkampf gestartet und nach dem ersten Wettkampfttag die Zwischenauswertung erstellt.

Als jedoch Euer Brief, mit dem Protokoll vom 24.04., bei uns am 15.05. im Briefkasten steckte, traf uns der Schlag. Nur durch Zufall, da Sportfreund Jörg Matzelt nochmal nach Hause (Geschäftsstelle) musste, hat er uns überhaupt erreicht. Einfach gesagt hat das Präsidium des LSSV auf seiner letzten Sitzung beschlossen, dass XY Wettkämpfe in Sachsen nach der alten Regel gewertet werden, jeder in seiner Altersklasse.

Diese Brief, hätte uns, da er wesentlich den Ausgang unseres Wettkampfes, für den wir der Ausrichter und Ihr der Veranstalter wart, sofort und ohne Verzögerung, zugestellt werden müssen (es gibt auch noch Telefone, Fax und e-mail).

Mir ist es unverständlich mit welcher Ignoranz der LSSV hier vorgeht.

Uns blieb also nichts anderes übrig als die Zwischenauswertung zu annulieren und eine neue Auswertung zu erstellen. Dies ist nicht so schlimm. Schwerer wiegt in meinen Augen der Vertrauensverlust gegenüber unseren Sportfreunden, die sich nicht mehr darauf verlassen können wie ein Wettkampf gewertet wird, noch nicht mal wenn er bereits begonnen hat und die Masse der Disziplinen absolviert ist.

Um eins klarzustellen: Wir sind nicht gegen diese Entscheidung!!!! Ihr wisst sicher um das Für und Wider Eures Beschlusses. Wir können es aber nicht akzeptieren und einfach so hinnehmen, dass während eines Wettkampfes die Spielregeln geändert werden.

Weiterhin möchten wir nicht unnötig Bürokratie in die ganze Sache bringen – nur etwas Ordnung! Ist es für die Zukunf vielleicht denkbar, dass der LSSV als Veranstalter Wettkämpfe ausschreibt, unter welchen Bedingungen diese durchgeführt werden können/müssen? In diesem Fall hat dann auch ein Verein die Chance, sich für diese Wettkämpfe zu bewerben und weiß, auf was er sich einlässt. Gleiches trifft sicher auch für den DSSV zu. Sicher wissen wir um die Schwierigkeiten immer wieder Vereine zu finden, welche sich bereiterklären die Arbeit eines Ausrichters zu übernehmen, nur müsst Ihr uns es einfach glauben, dass unter solchen Bedingungen es noch schwerer werden dürfte.

Für uns ist der Seesport alle ein Hobby, wenn auch manchmal ein anstrengendes. Ungeachtet eines persönlichen Gespräches, welches ich spätestens in Bernburg zu den Deutschen Meisterschaften erwarte, gehe ich von einer schriftlichen Stellung- nahme des LSSV aus.

Als Mitglied des LSC werde ich mich weiterhin an der Organisation von Wettkämpfen beteiligen. Aus der Verantwortung des Ausrichters heraus, und aus der Verpflichtung der Sportordnung (Teil R Seite 1 §3.1) gegenüber, muss über solche Vorgänge jedoch gesprochen werden.

Viele Grüße

Konrad Schürer

Verteiler: Präsidium des DSSV, Sportfreund Schlemmbach, www.leipzig-seesport.de

Deligationsleiter der betroffenen Vereine, Aushang im LSC e.V., Vorstand des LSC e.V.


OffenerBrief2004.pdf   21 K

 



15.05.2004: Krabatpokal in Knappenrode/Hoyerswerda am 1. Mai 2004

Leipziger Seesportler belegen wieder vordere Plätze

 

Am 1. Mai fand in Knappenrode der traditionelle Krabatpokal des See- und Tauchsportclub Knappenrode e.V. statt. Auch in diesem Jahr stand der Wettkampf unter den Fittichen der Sagengestalten Krabat und Schwarzer Müller. Den Auftakt bildete am Anreisetag Freitag, 30. April, das Hexenfeuer, bei dem wohl die bösen Geister vertrieben worden sind. Der Leipziger Seesportclub stellte 9 Starter zwischen 12 und 36 Jahren, die sich gegen die anderen knapp 100 Starter behaupten konnten. Der Knappenroder Seesportclub hatte wie immer alle Fäden der Organisation gut in der Hand, so dass der Wettkampf reibungslos verlief. Das Wetter machte nur beim Wurfleine werfen einige Schwierigkeiten, da man eine Windpause abwarten musste, um die Leine doch einigermaßen gerade zu werfen.

 

Herzlichen Glückwunsch den Siegern und Platzierten. Vielen Dank für die Gastfreundschaft und die gute Organisation des See- und Tauchsportclub Knappenrode!

 

Susan Dickel

 


Auswertung_Krabatpokal_2004.pdf   26 K

 



12.05.2004: Anrudern und Hafenfest in Belgern bei Torgau

Auch in diesem Jahr ist der Leipziger Seesportclub mit zwei Mannschaften beim Anrudern in Belgern gestartet. Zum ersten Mail fand als Rahmenprogramm das Belgeraner Hafenfest statt, so dass sich nicht nur Seesportler, sondern auch die Belgeraner Bevölkerung am Hafen einfanden, um die Geschicklichkeiten beim Knoten, die Weite beim Wurfleine werfen und die Schnelligkeit beim 2.000-m-Kutterrees zu bestaunen. Alle Mannschaften scheinen im letzten Jahr fleißig trainiert zu haben, so waren die Zeiten beim Rudern durchschnittlich 1 bis 1,5 Minuten niedriger als im Mai 2003.

Die Bedingungen beim Knoten und beim Wurfleine werfen waren die selben wir in den letzten Jahren. Und die Elbe führte einen höheren Wasserstand als im Jahr zuvor, so dass die Bedingungen beim Rudern ein wenig besser waren. Auch in diesem Jahr war die Leipziger Frauenmannschaft die einzige reine weibliche Mannschaft, was schon den ein oder anderen Stauner auf Seiten der Bevölkerung nach sich zog. Die Platzierungen wurden in diesem Jahr arg durcheinander gewürfelt, so dass der Wanderpokal in diesem Jahr nach Belgern wandern musste, da die Männermannschaft des Seesportclub Belgern/Torgau den Gesamtsieg einfahren konnte. Herzlichen Glückwunsch dem Gesamtsieger!


Auswertung Anrudern 2004

 

Knoten

Wurfleine

 

Rudern

Gesamt

Leipzig 1

(Frauen)

2. Platz

1. Platz

4. Platz

(19:19,00 min)

2. Platz

Leipzig 2

(Männer)

3. Platz

4. Platz

3. Platz

(17:53,00 min)

4. Platz

Im Anschluss an die Seesportwettkämpfe fanden noch zahlreiche Aktivitäten im Belgeraner Hafen statt, u.a. ein Schlauchbootrennen, bei dem sich auch vier Leipziger Seesportler beteiligten, die sich schlussendlich noch den Hafenpokal sichern konnten. Herzlichen Glückwunsch an Tobias Scheffler, Thomas Becker, Thomas Feller, Uwe Grimm!


Vielen Dank an die Organisatoren des Seesportclub Belgern/Torgau und der Stadt Belgern. Bis zum nächsten Jahr!

Susan Dickel

 



08.05.2004: Ansegeln des LSC

Auch in diesem Jahr fand wieder am 1. Mai unser schon mittlerweile traditionelles Ansegeln statt. Aufgrund des schlechten Wetters im Frühjahr konnten wir nur mit Mühe und Not einen Großteil der Boote ins Wasser bringen. Zu unserer großen Verwunderung hatten wir in diesem Jahr sogar Wind, was in den letzten Jahren nicht der Fall war. Also ging es 13.30 Uhr los auf zwei Runden zwischen Steg und Cospuden-Tonne, die die Besatzung des „Blizzard“ Constantin Schürer und Christian Taubert für sich entscheiden konnten, nachdem sie aufgrund der Berührung der Tonne eine Strafdrehung absolvieren mußten. Der zweite Platz ging an „Hurrikan“ mit Matthias und Monika Helbig und den dritten Platz verdien-ten sich -wenn auch ganz knapp- die Besatzung des „Mistral“ André Schulze und Anett Kauffmann. Bedanken möchten wir uns bei den Fir-men Langnese-Iglo GmbH, Klafs Saunabau GmbH, AVIVA Sports Trading GmbH, Finesse Aroma-Fitness GmbH und bei den Stadtwerken Leipzig, die uns mit Sachspenden unterstützten und so zum guten Gelingen des diesjährigen Ansegelns beitrugen.

Die Segelsaison ist somit eröffnet. Wir freuen uns auf einen schönen, sonnigen und windreichen Sommer und auf spannende Wettkämpfe, wie z.B. am 15. und 16. Mai bei den Sächsischen Ixylon-Meisterschaften, die gleichzeitig der erste Lauf des Sächsischen Ixy-Cup sind.

Mast und Schotbruch!

Susan Dickel

 



08.05.2004: Leipziger Seesportler laufen für Olympia

Unter dem Motto „Laufe für Leipzig 2012“ trommelte Monika Helbig eine Läuferschar des Leipziger Seesportclubs zusammen. Am 6. Mai 2004 kurz vor acht Uhr abends trafen sich die acht Läufer im Laufbüro im Eingangsgebäude der ehemaligen DhfK.

Nach kurzer Anmeldung, dem Ausfüllen der Startmeldung und dem Festmachen der Startnummern ging es pünktlich 20.00 Uhr los Richtung Innenstadt. Mit uns starteten ca. 30 andere Sportfreude, die das Leipziger Olympiafieber teilen. Auch der strömende Regen konnte unsere Laune nicht trüben.

Zwischen erstaunten Fußgängern und freundlich hupenden Autofahrern ging es auf einen ca. sieben Kilometer langen Rundkurs quer durch die Olympia-Bewerberstadt. Vorbei an den Biergärten der Innenstadt (zum Glück - es regnete) ging es durch den Clara-Zetkin-Park wieder Richtung Uni-Gelände. Dort wurde noch eine Ehrenrunde gedreht, da wir zu schnell waren. Pünktlich um 21.00 Uhr wurde der Staffelstab an die nächsten Läufer übergeben. Inzwischen hatte es auch aufgehört zu regnen. So konnten wir den Heimweg nass (Schweiß oder Regen, das konnten wir nicht mehr unterscheiden), aber zufrieden genießen.

Da nicht alle Laufbegeisterten berücksichtigt werden konnten, ist schon ein weiterer Termin geplant.

 

 

Weitere Informationen zum Endlosstaffellauf unter: www.laufe-fuer-leipzig2012.de. Hier können auch Fotos der Läufer eingesehen werden.

 

Jörg Matzelt

 


 


06.04.2004: Meistertitel verpasst, neuer Rekord

Am 3. und 4. April 2004 fanden in Anklam die Deutschen Wintermeisterschaften im Seesportmehrkampf statt. Aus 21 Vereinen traten 199 Wettkämpfer an, um sich in den Disziplinen Laufen, Schwimmen, Knoten und Wurfleine werfen zumessen. Nach der Eröffnung um 8 Uhr gingen die Wettkämpfe los, Laufen, Knoten und Wurfleine werden fanden parallel statt und aufgrund der guten Organisation und der zügigen Durchführung der einzelnen Disziplinen, gab es zeitlich keinerlei Verzögerungen. Kurz nach 16 Uhr ging es dann in die Schwimmhalle, 16.45 Uhr war der erste Start. Aufgrund des zu engen Zeitrahmens entschieden die Verantwortlichen bereits am Freitag, das System des Über-Kopf-Starts durchzuführen, was zu einer extremen Zeitersparnis führte, so dass die letzten Wettkämpfer bereits kurz nach 19 Uhr das Becken verlassen konnten, anstatt, wie geplant, erst 19.50 Uhr. Die Siegerehrung fand gegen 20.45 Uhr im Restaurant „Peenegrund“ etwas auswärts statt. Nach der Siegerehrung gab’s, wie immer, Musik und Tanz, so dass der Abend einen schönen Ausklang fand. Am Sonntag mussten sich die Besten acht Starter jeder Altersklasse noch einmal in den Disziplinen Wurfleine werfen und Knoten messen, um die jeweiligen Deutschen Meister zu ermitteln. Auch hier gab es aufgrund der zügigen Durchführung der letzten und doch so wichtigen Wettkämpfe keinerlei VerzögeruDern. Ein Höhepunkt dieser Meisterschaften war wohl der neue Rekord im Knoten: Susan Friedrich vom Leipziger Seesportclub e.V. schaffte die zehn Knoten in 26,51 Sekunden. Wohin soll sich das nur noch entwickeln? Wie weit kann diese Zeit noch unterschritten werden? Das waren die Fragen, die sich anschließend jeder stellte. In der Altersklasse Frauen 1 gewann frau mit einer Knotenzeit von 30 Sekunden noch nicht einmal mehr den 3 Platz...


Die Ergebnisse der Leipziger Seesportler:


Laufen:
3. Platz Altersklasse Mädchen U12 Josephine Silber


Schwimmen:
1. Platz Altersklasse Mädchen U12 Josephine Silber

1. Platz Altersklasse Junioren Christian Taubert


Wurfleine:

3. Platz Altersklasse Mädchen U12 Josephine Silber

2. Platz Altersklasse Junioren Siegfried Schubert

1. Platz Altersklasse Frauen 1 Susan Friedrich

1. Platz Altersklasse Männer 1 Thomas Becker

3. Platz Altersklasse Männer 1 Uwe Grimm


Knoten:

2. Platz Altersklasse Mädchen U12 Julia Büttner

1. Platz Altersklasse Frauen 1 Susan Friedrich

 

2. Platz Altersklasse Frauen 1 Heike Friedrich


Gesamtwertung:

2. Platz Altersklasse Mädchen U12 Josephine Silber

3. Platz Altersklasse Junioren Tino Sodann

2. Platz Altersklasse Frauen 1 Heike Friedrich


Allen Platzierten herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg!


Vielen Dank an den Anklamer Seesportclub für die Organisation und auch allen

Kampfrichtern und Helfern ein herzliches Dankeschön für die großartige

Unterstützung!

Susan Dickel

 



März 2004: Frauentagsbrunch

Auch in diesem Jahr trafen wir, die Frauenmannschaft des LSC e.V., uns anlässlich des 8. März. Dank der Organisation von Anna, lud das Lokal „Kanal 28“ zum Brunch, zu einer alternativen Trainingseinheit, ein.

 

Dementsprechend saßen wir zur Feier des Tages 11:00 Uhr vormittags nicht alle in einem Boot sondern an einem Tisch. (Nachdem eine Stunde später auch die letzten unsere Trainingsstätte gefunden hatten.)

Trainingsinhalte wie schwimmen im guten Essen, in den Händen Besteck halten statt den Ruderriemen, keine 800 Meter bis zum Buffet und Ausdauertraining im Rahmen der individuellen Gesprächsführung sorgten bei allen Anwesenden für Begeisterung und gute Stimmung. Natürlich war auch die zeitliche Realisierung der Teilnahme be-vorstehender Wettkämpfe ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesprächsthemen.

 

Folglich ist erkennbar, dass wir im Enddefekt doch alle in einem Boot sitzen mit dem Wunsch, dass uns das, trotz des Kontrahentenfaktors Zeit, erhalten bleibt.

 

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13.03.2004: Pressemitteilung: Schmetterlinge, Teufel, Bojen und Prinzessinnen... und jede Menge Wasserratten

Der LSC feierte am 24. Februar 2004 Wasserfasching

 

Pünktlich um 19 Uhr fanden sich so manche eigenartige Gestalten in der Schwimmhalle SW1 in Großzschocher ein. Man sichtete Schmetterlinge, Teufel, Schlafmützen, Matrosen und viel mehr. Es war wieder Zeit für den alljährlichen Wasserfasching des LSC – Leipziger Seesportclub e.V.. Zum ersten Mal unterlag die Organisation dieses traditionsreichen Ereignisses der Jugend des LSC. Und wie bereits vermutet, gelang dieser erste Versuch sehr gut. Christian Taubert und Constantin Schürer flitzen mit Hut und auf dem Hexenbesen durch die Halle, um beiden Mannschaften auf beiden Seiten des Schwimmbeckens die Spiele und Aufgaben zu erklären. Die beiden Mannschaften kämpften in Disziplinen wie Wasser-Bock-Springen und Staffel-Pool-Nuddle-Schwimmen um den Tagesmannschaftssieg. Tageseinzelsieger war André Rühl, der sich ein nasses Plüsch-Wassi (das Maskottchen der Wasserwerke Leipzig) sichern konnte. Fotografisch festgehalten wurden die schönsten Szenen von Andrea Kaufmann und Sebastian Weber.

Der Vorstand bedankt sich bei der Jugend für diese gute Organisation und für die zahlreiche Teilnahme der Mitglieder des LSC.

 

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13.03.2004: Winterurlaub des LSC 2004

Auch im Februar dieses Jahres fand wieder unser, fast schon traditioneller, Winterurlaub in Tschechien statt. Diesmal waren wir 21 Personen von 5 bis 48 Jahre, also gut gemischt. Die Anfahrt nach Albrechtice (Isergebirge) verlief problemlos und unser Pfadfinder Andre’ fand auch sofort (Routine!!) den Grenzübergang Seifhennersdorf, den außer uns nur wenige nutzen. Da wir uns 06.00 Uhr getroffen haben und die Letzte dann auch gegen 06.20 Uhr da war, sind wir gegen 11.00 Uhr, trotz vieler „Pinkelpausen“, am Ziel angekommen. Die letzten 100 m bis zu unseren 2 Häusern waren aber für die meisten nur mit Schneeketten zu bewältigen. Nach einigem Üben hatten wir dann beim Anlegen und Lösen keine weiteren Probleme damit. Aber dafür hatten wir dann natürlich zum Skifahren beste Verhältnisse.

Die Woche wurde sehr unterschiedlich genutzt, Langlauf, Abfahrt, Snowboard fahren, Wandern, oder auch mal nur einfach rumhängen. Abends wurde sehr gern der Nachthang genutzt, oder aber die Pizzeria. Einmal waren wir auch in einem Spaßbad in Jablonec n.N.

Wenn man mit dem Wetter Glück hat; wir hatten bis jetzt fast immer Glück, ist Wintersport in Tschechien schön, vor Allem aber preiswert. Da kann man auch über ein paar kleine Unzulänglichkeiten hinwegsehen.

Die Rückfahrt verlief nach einem guten Mittagessen bei „Albrecht“ und einem kleinen Verständigungsproblem, dann auch wieder störungsfrei. Die ersten Anmeldungen für „Albrechtice 2005“ liegen bereits wieder vor.

 

Matthias Helbig

 

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